Teilresorption

Die Verwandlungskünstler

Ein Bikomponentenfaden ist die Grundlage für die teilresorbierbaren Netzimplantate. Dabei werden nicht resorbierbare Einzelfilamente aus Polypropylen von einem resorbierbaren Mantel aus Polyglykol-Caprolacton umschlossen. Beide Materialien sind seit langem in der operativen Medizin im Einsatz und z.B. als chirurgisches Nahtmaterial bestens bekannt und bewährt.

Aus der einzigartigen Verschmelzung dieser Materialien ergeben sich zahlreiche Vorteile, sowohl für den operierenden Arzt als auch für den Patienten:

Vorteile

  • Reduzierte Infektionsgefahr
  • Zuschneidbar und dabei formstabil (SERAMESH® PA)
  • Minimierter Fremdkörperanteil nach Teilresorption
  • Optimales Handling durch hohe Anfangsrigidität beim operativen Eingriff
  • Hydrophile, makroporöse Oberfläche für eine sichere und schnelle Anhaftung
  • Maximale Stabilität auch nach Teilresorption durch besondere, textil-technische Herstellverfahren
  • Extreme Weichheit und damit optimaler Patientenkomfort

Ablauf der Teilresorption

Der Polyglykolsäure-Caprolacton-Anteil des Bikomponentenfadens ist ca. 120 Tage nach der Operation komplett resorbiert. Die verbleibenden Polypropylen-Einzelfilamente (hexafil) bilden ein dauerhaft stabiles und sehr leichtes Implantat.

Faden vor der Teilresorption
… während der Teilresorption
… kurz vor Beendigung der Teilresorption.

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