SERASIS JK-Tape Textile Implantate Gewebe
SERASIS JK-Tape Textile Implantate Gewebe
SERASIS JK-Tape Textile Implantate Gewebe

SERASIS® JK-Tape®

Individuell anatomisch adaptierbare OP-Technik zur Behandlung der weiblichen Stressinkontinenz

Vorteile

  • nur 8 mm Basisbreite
  • mit Torsions-Pufferzonen um Verdrillungen der Basis zu verhindern
  • extra schmales Band für Inkontinenz-OPs
  • für alle Urethralängen und -Mobilitäten geeignet
  • anatomisch angepasste Geometrie
  • Justierbarkeit
  • sichere Planlage unter der Urethra durch Pufferzonen
  • reduziert das Risiko eines „Tethered Tape“
  • behält unter Zug seine Form

Produktdaten SERASIS®

Material:
Polypropylen
 gefärbt, monofil, nicht resorbierbar
 
 
Abmessungen:
64 x 0,8 cm
 
 
Porengröße:
~ 1 - 3 mm

Produktdaten SERASIS® PA

Material:
Polypropylen/Polyglykolsäure-Caprolacton
 gefärbt, monofil, teilresorbierbar
Der PGACL-Anteil resorbiert nach ca. 90-120 Tagen.
 
 
Abmessungen:
64 x 0,8 cm
 
 
Porengröße:
~ 1 - 3 mm

Zu erwartende Risiken in Verbindung mit der bestimmungsgemäßen Verwendung des Produktes sind in der Gebrauchsanweisung angegeben.

MODIFIZIERTES IMPLANTAT

In Zusammenarbeit mit Dr. med. dr hab. Jacek Kociszewski hat SERAG-WIESSNER das SERASIS® JK-Tape® entwickelt. Der Arzt vom Evangelischen Krankenhaus Hagen-Haspe befasst sich intensiv mit urogynäkologischen Fragestellungen wie Senkungsbeschwerden und Harninkontinenz.

Universell einsetzbar

Das SERASIS® JK-Tape® ist ein symmetrisch aufgebautes, zugstabiles textiles Implantat. Es ist durch die spezielle textile Herstellungstechnik „aus einem Guss“ gefertigt und behält unter Zug seine Form. Dabei ist es flexibel genug, um individuell auf die Anatomie der Patientin reagieren zu können. Die vier eingearbeiteten Zonen haben unterschiedliche Funktionen, damit das Implantat bestmöglich an die körperlichen Gegebenheiten angepasst ist.

Für alle Urethralängen geeignet

Die Basis ist nur 8 mm breit. Es ist so konstruiert, dass es bei allen Urethralängen implantiert werden kann. Spezielle Anwendungsformen sind kurze und wenig mobile Urethras. Um suburethral ein Einwachsen zu verhindern, weist die Basis keine seitlichen Wellen auf. Damit das Band symmetrisch unter der Harnröhre positioniert werden kann, besitzt die Basis zwei Orientierungspunkte: die dichtere Struktur und die senkrecht durch die Bandmitte verlaufende Schlaufe, die als Mittelmarkierung dient.

Die verwendeten Materialien

Das SERASIS® JK-Tape® gibt es in einer teilresorbierenden und in einer nicht resorbierbaren Variante. Beide Bänder sind MRT-fähig und im Ultraschall gut darstellbar.

Spezielle Implantatzonen - unterschiedliche Funktionen

SERASIS PA Textile Implantate Gewebe Anwendung

Die Fäden sind 18 cm lang (1) und für ein einfaches Anschlingen an das Instrument am Ende bereits miteinander verknotet. Darauf folgt ein 8 cm langer Bandabschnitt, der durch die zusätzlichen seitlichen Wellen Stabilität schafft und für ein gutes Einsprossen des Gewebes sorgt (2). Die Torsions-Pufferzonen (3) gewährleisten Flexibilität und verhindern zudem, dass die Basisfläche (4) sich wölbt oder verdrillt. Die Basis (4) weist mittig eine dichtere Struktur auf. (5) Der dort angebrachte Hilfsfaden ermöglicht eine symmetrische Positionierung des Bandes unter der Harnröhre.

Pufferzonen

Eine plane Lage des Bandes im sensiblen Bereich unter und neben der Harnröhre ist besonders wichtig, um Reizung, Schmerzen und eine erneute Inkontinenz (z. B. durch das sog. „Tethered Tape“) zu vermeiden. Die Torsions-Pufferzonen wirken dem entgegen, da sie eine mögliche Verdrillung der Basis verhindern. So wird die wichtige Planlage unter der Urethra gesichert. Auch eine eventuelle Wölbung, die sich durch den Gewebedurchzug ergibt, wird von den Torsions-Pufferzonen ausgeglichen. Damit ist das SERASIS® JK-Tape® auch bei wenig beweglichen Harnröhren geeignet.

Bandabschnitt mit Wellen

In dem Bereich, in dem eine gute Gewebeeinsprossung erfolgen soll, besitzt das Band an beiden Seiten Wellen, die als Verankerungshilfe dienen. Unter Zugbelastung behält es seine Form, die Porengröße bleibt erhalten. Bei einer Nachjustierung kann, durch die geringere Länge dieses Bereichs, schmerzfreier gearbeitet werden, da bei den meisten Patientinnen nur die Endfäden an der Bauchdecke heraustreten und das Implantat hier nicht einwächst. Das Abschneiden unter Hautniveau ist dadurch leichter möglich.

Endfäden

Durch das Auslaufen des Implantates in zwei miteinander verknotete Fäden ist es leicht an eine Instrumentenöse (z. B. SERAPRO® VR) anzubringen. Beide Nadeln werden retropubisch appliziert, das geknotete Fadenende wird durch die Öse geführt, über das Instrumentenende gestülpt und festgezogen. Die Länge der Fäden ermöglicht ein schnelles und problemloses Anschlingen. Durch diese auslaufenden Fäden ist eine Nachjustierung bis zum 6. postoperativen Tag möglich.

Die zugehörigen Instrumente

Die Nadeln des Instrumentesets SERAPRO® VR eignen sich für die OP besonders gut. Da sie sehr dünn sind, muss paraurethral nur wenig freipräpariert werden und das Trauma ist gering.

Lieferprogramm

SERASIS® - PP, nicht resorbierbar, monofil
Symbol Bezeichnung Art.-Nr. VPE
SERASIS MR ADAPT JK-Tape
adjustierbar mit Torsions-Pufferzonen
Polypropylen - nicht resorbierbar
Abmessung: 64x0,8 cm
MRT sichtbar
IS52MR3
SERASIS MR ADAPT JK-Tape
adjustierbar mit Torsions-Pufferzonen
Polypropylen - nicht resorbierbar
Abmessung: 64x0,8 cm
MRT sichtbar
IS52MR501
SERASIS® - PP/PGACL, teilresorbierbar, monofil
Symbol Bezeichnung Art.-Nr. VPE
SERASIS PA MR ADAPT JK-Tape
adjustierbar mit Torsions-Pufferzonen
PP/PGACL - teilresorbierbar
Länge: 64x0,8 cm
MRT sichtbar
IS51MR3
SERASIS PA MR ADAPT JK-Tape
adjustierbar mit Torsions-Pufferzonen
PP/PGACL - teilresorbierbar
Länge: 64x0,8 cm
MRT sichtbar
IS51MR501

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