SERAFAST® ENDO-NAHT MSD Ney

sicher und schnell ans Ziel

VORTEILE

  • reduziertes Patientenrisiko
  • deutlich verkürzte OP-Dauer
  • keine offen chirurgischen Eingriffe nötig

Produktdaten SERAFAST®

Material:
Polyglykolsäure-Caprolacton
 
 
Fadensymbol:
 violett, monofil, resorbierbar
 
 
Fadenstärke:
USP 3/0
EP 2
 
 
Resorptionsprofil:
min. 50% Restreißkraft nach 7 Tagen
aufgelöst nach ca. 90 Tagen

DOWNLOADS

Kombination mit Einrastfunktion

Dr. Jörg Neymeyer von der Charité Berlin hat speziell für die Anforderungen der transurethralen Naht, die ENDO-NAHT MSD NEY entwickelt (MSD = Minimal Suturing Device). Das Nahtsystem bietet im urologischen und gynäkologischen Bereich eine Alternative zum konventionellen Bereich: patientenschonend und schnell.

Das Nahtsystem besteht aus einem Fadenführungsrohr und einer Nadel-Faden-Kombination aus einem resorbierbaren Faden und einer doppelt gebogenen Spezialnadel.

Führungsrohr

  • aus chirurgischem Stahl
  • geringer Außendurchmesser (ca. 2mm) für eine schonende Passage durch die Urethra
  • Flexibilität und Torsionsstabilität
  • Strukturierter Griff sorgt dafür, dass das Führungsrohr, auch bei feuchten Handschuhen, gut in der Hand liegt.
  • Besondere Fixiernut, in der die speziell geformte Nadel bei Bedarf einrasten kann. Nach dem Einrasten kann durch Drehen des Führungsrohres eine Naht gesetzt werden.

Mittels MSD NEY Verfahren lassen sich Wunden leichter schließen, ohne einen offenen oder laparoskopisch abdominellen Eingriff durchzuführen.

Innovatives und effektives Verfahren

Mit dem modernen Nahtsystem ENDO-NAHT MSD NEY ist es nun möglich, Nähte in der Blase minimal-invasiv zu setzen und so die Blasenchirurgie zu erleichtern. So können unter zystokopischer Kontrolle direkte Blasenfistelverschlüsse in der Erstversorgung operiert, Urachuszysten sowie offene Gänge behandelt, En-bloc-Tumorresektionen durchgeführt, Nierenbeckenkarzinome und Uretertumoren entfernt werden. Außerdem können so auch prävesikale Ureterstenosen (Rezidive) komplett reseziert werden.

Bisher musste bei größeren Wunden offen chirurgisch operiert werden, um die Wanddefekte zu verschließen. Das ändert ENDO-NAHT MSD NEY. Ein Fadenführungsrohr mit einer semirigiden Form kann über den Blasengang eingeführt werden. Die Spezialnadel richtet sich nach Zug am Faden selbst auf und rastet nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ein. Die Spezialnadeln sind in beide Biegerichtungen erhältlich. Sie können beidseits gedreht werden und ermöglichen so eine transurethrale Naht ohne weitere Gewebeverletzungen. Der Knoten (z. B. Roederschlinge) erfolgt extrakorporal und wird mittels speziellem Knotenschieber an den Verschluss gesetzt.

Auch bei laparoskopischen Eingriffen (Blasenmanschette bei Nephroureterektomie) kann die ENDO-NAHT MSD NEY unterstützend eingesetzt werden.

Für Patient und Operateur

Mit der NOTES-Technik (NOTES = Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery) können Operateure die natürlichen Zugänge des Patienten nutzen um erkranktes Gewebe des Urogenitaltraktes abzutragen. Waren bisher größere chirurgische Eingriffe nötig, gelingt es mit ENDO-NAHT MSD NEY nun minimalinvasiv zu operieren.

Für den Patienten bedeutet die Umsetzung mit der ENDO-NAHT MSD NEY ein reduziertes Infektionsrisiko im Vergleich zur offenen Chirurgie. Die durchschnittliche Operationszeit wird deutlich verkürzt.

Alle Komponenten für das Nahtsystem sind als Lieferprogramm bei SERAG-WIESSNER erhältlich. Weitere Spezialinstrumente sind nicht erforderlich.

Nachdem erkranktes Gewebe in der Blase entfernt wurde, bleibt ein größerer Wanddefekt zurück.
Die ENDO-NAHT MSD NEY wird über die Urethra eingeführt. Nadel und Instrument sind so gearbeitet, dass es das Gewebe dabei nicht verletzt. Durch Zug am Faden arretiert die Nadel selbstständig und rastet nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ein.
Der fertige Wundverschluss wird mit einem extrakorporalen Knoten (Roederschlinge) und speziellem Knotenschieber verschlossen.

© SERAG-WIESSNER GmbH & Co. KG    Zum Kugelfang 8-12    95119 Naila   Germany    Telefon: +49 (0) 9282 937-0